Hinweise für private Immobilienverkäufer

Beratung beim Immobilienverkauf im Großraum Dresden, Radebeul, Coswig, Weinböhla und Meißen
Die sechs häufigsten Fehler beim Immobilienverkauf – und wie Sie sie vermeiden

"... hätte ich das gewusst, hätte ich es  anders gemacht!"

Das wollen Sie bestimmt nicht irgendwann sagen müssen. Doch gerade bei einem komplexen Thema, wie dem Verkauf Ihrer Immobilie, sind Fehler schnell passiert, die unter Umständen nicht mehr rückgängig zu machen sind. Besonders am Anfang des Verkaufsprozesses passieren die meisten Fehler. Diese Hinweise sollen Ihnen helfen, die gängigsten Fehler zu vermeiden, wenn Sie Ihre Immobilie ohne Makler verkaufen möchten!

Fehler Nr. 1: Mangelnde Planung

Häufig machen sich private Immobilienverkäufer nur wenige Gedanken über den eigentlichen Verkaufsprozess, bevor sie das eigene Haus oder die eigene Wohnung an den Markt bringen. Dabei handelt es sich beim Immobilienverkauf um einen Vorgang von großer finanzieller Tragweite.

Vermeiden Sie es daher, „einfach mal einen Versuch“ zu starten, sondern planen Sie den Verkauf Ihrer Immobilie detailliert. 

  • Bis wann soll der Verkauf abgeschlossen sein? 
  • Wie hoch setzte ich den Angebotspreis an? 
  • Welche Werbemedien sollen genutzt werden? 
  • Wie stelle ich meine Erreichbarkeit sicher? 
  • Welche Informationen gebe ich am Telefon? 
  • Ist die Finanzierung der potentiellen Käufer gesichert?
  • Zu welchem Notar werden wir gehen? 
  • Welche Unterlagen halte ich bereit? 
  • Wann soll der Kaufpreis bezahlt sein? 
  • Sind noch Pfandfreigaben einzuholen? 
  • Wann soll die Immobilie übergeben werden?

Wenn Sie diese Fragen im Vorfeld geklärt haben, dann wissen Sie schon recht genau, wie der Ablauf aussehen soll.

Fehler Nr. 2: Falsche Hoffnungen wecken

Sie haben Ihre Immobilie sicherlich immer gut gepflegt. Im Laufe der Zeit haben Sie Geld und Herzblut investiert und Ihr Haus oder Ihre Wohnung ganz nach Ihrem persönlichen Geschmack gestaltet. Verkäufer neigen oft dazu, in der Werbung oder am Telefon das Verkaufsobjekt in schillernden Farben zu beschreiben und schaffen so beim Interessenten falsche Vorstellungen über die Einrichtung und den tatsächlichen Zustand des Objektes.

Geschmäcker sind nun einmal verschieden und wenn der Interessent erst einmal ein Bild im Kopf hat, welches mit der Realität nicht im Einklang steht, wird er bei der Besichtigung enttäuscht sein. Das hat vielmals nichts mit objektiven Mängeln zu tun, aber es hinterlässt den Eindruck, falsch informiert worden zu sein. Eine denkbar schlechte Ausgangsposition für einen erfolgreichen Abschluss.

Unser Tipp: Beschreiben Sie Ihre Immobilie so neutral wie möglich und lassen Sie persönliche Emotionen weg! Vermeiden Sie Superlative und subjektive Einschätzungen. Was für den Einen schön ist muss noch lange nicht den Geschmack eines Anderen treffen!

Fehler Nr. 3: Falsche Preiseinschätzung

Immobilien sind sehr individuell. Das macht es schwer, ihren Wert zu bestimmen. Beim Verkauf von Bestandsimmobilien richtet sich der erzielbare Preis allein nach der Nachfrage am Markt und die kann zwischen verschiedenen Lagen, verschiedenen Immobilientypen und dem Zeitpunkt des Verkaufes sehr unterschiedlich sein.

Den richtigen Angebotspreis festzulegen ist einer der wichtigsten und sicherlich auch schwierigsten Punkte in der Vorbereitung des Immobilienverkaufes. Liegt der Preis zu niedrig, verschenken Sie Geld. Liegt Ihre Vorstellung zu hoch, verprellen Sie Kaufinteressenten.

Eine ausführliche Marktanalyse ist hier unerlässlich! Vergleichen Sie die Angebote anderer Immobilienverkäufer, holen Sie Daten über bereits verkaufte Objekte in Ihrer Umgebung ein und analysieren Sie genau.

Unser Tipp: Seien Sie ehrlich zu sich selbst und versetzen Sie sich in die Situation des Käufers! Stellen Sie sich die Frage: Wäre ich bereit, den geforderten Preis zu bezahlen?
Wenn Sie im Zweifel sind, wieviel Geld Sie für Ihr Haus verlangen können, wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an uns. Wir erstellen Ihnen fachgerecht eine aussagekräftige Verkehrs-und Marktwertexpertise. Bitte denken Sie daran, dass es bei dem Verkauf Ihrer Immobilie um einen großen Teil Ihres Vermögens geht!

Fehler Nr. 4: Fehlende Unterlagen

Der Kaufinteressent möchte sich natürlich genau über Ihre Immobilie informieren, bevor er sich zum Kauf entschließt. Stellen Sie also sicher, dass Sie alle nötigen Unterlagen bereithalten, um dem potentiellen Käufer keine Auskunft schuldig zu bleiben!

Wichtig sind unter anderem:

  • Grundbuchauszug und evtl. vorhandene Lasten
  • Katasterkarte (Flurstückskarte)
  • Baubeschreibung
  • Bauzeichnungen
  • Teilungserklärung bei Teileigentum
  • Abrechnungen und Protokolle der WEG

Unser Tipp: Erstellen Sie vor der Vermarktung unbedingt ein aussagekräftiges Exposè! Es sollte von der Gestaltung her detailliert und strukturiert sein sowie alle relevanten Daten, das Verkaufsobjekt betreffend, enthalten. Vermeiden Sie „zusammenkopierte“ Unterlagen! Und denken Sie daran: Als Privatverkäufer haften SIE für fehlende oder falsche Informationen gegenüber dem Käufer!

Fehler Nr. 5: Mangelnde Erreichbarkeit

Der Immobilienmarkt bietet Kaufinteressenten derzeit eine große Auswahl an Angeboten! Ein potentieller Käufer wird daher nicht ewig versuchen Sie zu erreichen, sondern wendet sich anderen Anbietern zu, wenn er, anstatt Sie persönlich, immer nur Ihren Anrufbeantworter ans Telefon bekommt.

Unser Tipp: Stellen Sie sicher, dass Sie für Interessenten jederzeit erreichbar sind. Planen Sie auch genügend Zeit für Besichtigungen ein. Besonders in den Abendstunden sowie am Wochenende!

Fehler Nr. 6: Einschätzung der Verkaufsdauer

Die nötige Zeit für einen Immobilienverkauf wird häufig stark unter- aber auch überschätzt. Beides kann fatale Folgen haben!

Wer glaubt, den Verkauf seiner Immobilie in vier Wochen abwickeln zu können, gerät schnell unter Druck, wenn der angestrebte Umzugstermin näher rückt und noch kein Käufer gefunden ist. Unter Druck  verkaufen zu müssen, setzt den Verkäufer immer in die schlechtere Verhandlungsposition.

Aber auch ein zu langer Verkaufszeitraum drückt den Preis! Eine Immobilie, die seit einem halben Jahr oder sogar länger angeboten wird, erweckt bei Interessenten den Eindruck eines Ladenhüters. Und wer möchte schon ein Haus kaufen, das sonst offensichtlich keiner haben will?

Unser Tipp: Je zügiger Sie Ihre Immobilie verkaufen können, desto besser wird der Preis sein, den Sie erzielen werden! Planen Sie die Zeit der Vermarktungsdauer daher nicht zu knapp, um nicht unter Druck zu geraten und Ihre Immobilie unter Marktwert verkaufen zu müssen.

Unser Fazit: Wenn Sie diese Fehler beim Verkauf Ihrer Immobilie vermeiden, kann im Normalfall nichts mehr schief gehen. Sollten Sie allerdings in einem Punkt unsicher sein, sprechen Sie uns bitte an. Gern übernehmen wir für Sie als geprüfte Immobilienmakler und Marktwertermittler die fach-und sachgerechte Vermarktung Ihrer Immobilie. Und denken Sie bitte daran: Es geht um Ihr Geld!!!